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Buchtipps - Leichte Unterhaltung

Nach einem Sturz erwacht Alice im Krankenhaus und hat die letzten zehn Jahre ihres Lebens komplett vergessen. Erstaunt stellt sie fest, dass sie Mutter von drei Kindern ist, einen perfekt organisierten Haushalt besitzt und kurz vor der Scheidung von ihrem Mann Nick steht. Alice begreift nicht, wie sich alles und besonders sie selbst so sehr verändern konnte. Während sie den verlorenen Erinnerungen nachjagt, versucht sie, einiges wieder in Ordnung zu bringen, was ihre ältere Version offenbar verpfuscht hat.

Faye hat einen wundervollen Mann und zwei entzückende Töchter, doch sie ist nie richtig darüber hinweggekommen, dass sie im Alter von acht Jahren ihre Mutter verlor. Da entdeckt sie zufällig, dass sie mithilfe eines alten Kartons in die Zeit ihrer Kindheit zurückspringen und dort ihrer Mutter begegnen kann. Hin und her gerissen zwischen der Liebe zu ihrem Mann, dem sie ihre riskanten Zeitreisen verschweigt, und dem Bedürfnis, ihre Mutter besser kennenzulernen, gefährdet Faye ihr Lebensglück.

Seit dem Tod seiner geliebten Frau hat Albert keine Freude am Leben mehr und eines Tages beschließt er, sich daraus zu verabschieden. Alles ist schon im Detail arrangiert, als Albert von einer alten Freundin gebeten wird, sie in ihrer Tanzschule zu unterstützen. Notgedrungen verschiebt er den Tag seines Ablebens und übernimmt vorübergehend ein paar Tanzkurse. Dabei trifft er auf die hoffnungslos unbegabte Hanne und lässt sich überreden, ihr Nachhilfeunterricht zu geben.

Weihnachten, 2020. Ben tritt beruflich auf der Stelle und mit seiner Ehe steht es auch nicht zum Besten. Er denkt daran zurück, wie er vor fünfzehn Jahren mit Daphne zusammenkam, und fragt sich, wo er heute wäre, wenn er sich damals für die süße Alice entschieden hätte. Auf wundersame Weise beginnt Ben plötzlich durch die Zeit zu reisen und durchlebt bedeutsame Situationen seines Lebens erneut. Als er schließlich erkennt, was er wirklich will, ist es fast zu spät dafür.

Seit eine andere Frau im Kreißsaal ihrem Baby den Namen gab, den ihre Mutter eigentlich ihr zugedacht hatte, steht Minnies Leben unter einem schlechten Stern. Alle Katastrophen und Niederlagen, besonders am 1. Januar, ihrem Geburtstag, führt Minnie darauf zurück, dass ihr zusammen mit dem Namen Quinn auch das Glück gestohlen wurde.

Die etwas eigenbrötlerische Allegra ist mit einem einzigen Ziel nach Dublin gezogen: Sie möchte ihre Mutter kennenlernen, von der sie gleich nach der Geburt verlassen wurde. Ihr Geld verdient sie sich als Hilfspolizistin und Aktmodell. Eines Tages hört sie, dass jeder Mensch von den fünf Personen geprägt wird, mit denen er sich umgibt. Allegra kommt ins Grübeln. Gibt es überhaupt fünf wichtige Menschen in ihrem Leben? Und mit welchen Personen wäre sie gern befreundet?

Bei einer Wanderung im Dartmoor findet die gerade geschiedene Annie ein Büchlein mit poetischen Notizen, die von Liebe und Trauer sprechen. Auf der Suche nach dem Verfasser der tiefsinnigen Gedanken lernt sie den schweigsamen Jack kennen und fühlt sich sehr zu ihm hingezogen. Doch sie hängt immer noch an ihrem Ex-Mann und auch Jack sendet widersprüchliche Signale aus.  Nur die richtigen Worte können eine Brücke zwischen den Herzen schlagen.

Die Arbeit mit alten Menschen kann sich die Psychologin Julie eigentlich nicht vorstellen, aber nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters braucht sie dringend Abstand von ihrem Leben in Paris, und so nimmt sie die Stelle in einem Seniorenheim in Biarritz an. Wider Erwarten schließt sie die Bewohner des Heims schon bald ins Herz, gewinnt neue Freunde und lernt viel über sich selbst.

Alice hat bei einem Brandunglück schwere Verbrennungen am ganzen Körper erlitten. Alfie verlor nach einem katastrophalen Verkehrsunfall ein Bein. Nun liegen sie beide nebeneinander im Krankenhaus, nur getrennt durch den Vorhang um Alices Bett, den sie immer geschlossen hält. Als Alice mitbekommt, dass auch Alfie seine schwarzen Momente hat, entspinnt sich eine zaghafte Freundschaft zwischen den Bettnachbarn. Ist es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, ohne ihn jemals gesehen zu haben?

Minimalistin und Globetrotterin Liv hängt ihr Herz weder an Dinge noch an Personen. Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich als Ordnungsfee. Nach ein paar geplatzten Aufträgen kommt Liv übergangsweise bei ihrem Vater in Berlin unter. Dort begegnet sie ihrer Jugendliebe Florian, der gerade um seine Ehe kämpft. Liv will so bald wie möglich weiterziehen, doch je länger sie in Berlin festsitzt, desto mehr begreift sie, welchen unschätzbaren Wert die Dinge haben, von denen man sich nicht trennt.