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Buchtipps

Ein absolut kraftvolles Buch über die Freundschaft von vier völlig unterschiedlichen Frauen, mit einem schonungslosen Einblick in die Geschichte Georgiens. Ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen, mich hat es total gefangen und berührt. Einfach klasse! Für Sie gelesen von Steffi Hilber

Seit dem Tod ihres Vaters sind Dot all ihre Träume vom Sprachenlernen und Reisen verloren gegangen. Im Fundbüro der Londoner Verkehrsbetriebe widmet sie sich mit Hingabe der Verwaltung liegengebliebener Gegenstände und an den Wochenenden besucht sie ihre demente Mutter im Pflegeheim. Als ein neuer Chef das Fundbüro umkrempelt und die Wohnung verkauft werden soll, in der Dot lebt, verliert Dot erneut den Boden unter den Füßen. Eine Reise ans Meer wird zu ihrem persönlichen Wendepunkt.

Ein berührendes und kluges Buch über die Liebe und das Leben. Die junge Evie erfährt, wie wunderbar und zugleich schmerzhaft dieses Gefühl sein kann. Und sie erkennt, wie wichtig es ist, Beziehungen im Heute und Jetzt zu leben. Für Sie gelesen von Jutta Lohrmann

"Shi Yu" ist die fiktiv erzählte Lebensgeschichte der erfolgreichsten chinesischen Piratin Ching Shin (Zheng Yiasao) Anfang des 19. Jahrhunderts. So grandios erzählt, fesselnd und zugleich berührend, dass man es bedauert, wenn man das Buch ausgelesen hat. Für Sie gelesen von Marion Koch

Ihren Traum, reich und berühmt zu werden, erfüllt sich Melanie, indem sie ihre Kinder zu Stars eines YouTube-Kanals macht. Unentwegt müssen sich Sammy und Kimmy vor der Kamera präsentieren und das Bedürfnis der Follower nach privaten Einblicken befriedigen. Eines Tages verschwindet die sechsjährige Kimberley spurlos, sie wurde entführt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei werfen Licht auf eine totale Vermarktung des Familienlebens. Legal und unter dem Deckmantel liebevoller Hingabe wurden die Kinder dressiert und ausgebeutet. 

Tom Hazard wurde 1581 geboren und sieht mit über 400 Jahren Lebenszeit gerade mal wie ein Vierzigjähriger aus. Seit über 100 Jahren gehört er der Albatros-Gesellschaft an, die Menschen wie ihn vor öffentlicher Aufmerksamkeit schützen will. Alle acht Jahre wird er mit einer neuen Identität an einen anderen Ort geschickt. Aktuell ist Tom als Geschichtslehrer in einer Londoner Schule und hat keinen Lebensmut mehr.

Nach dem Verlust ihres Mannes reist Léna nach Indien, um in einem Dorf am Golf von Bengalen zur Ruhe zu kommen. Sie begegnet der kleinen Lalita, die im Restaurant ihrer Pflegeeltern arbeiten muss, und beginnt, ihr Lesen und Schreiben beizubringen. Auch Preeti, die Anführerin einer Selbstverteidigungsgruppe für Mädchen, möchte gern Unterricht bei Léna nehmen. So entsteht nach und nach die Idee, eine Schule zu gründen und das Leben der Unberührbaren nachhaltig zu verändern.

Caspar liebt Zeitpläne, To-Do-Listen und Pünktlichkeit. Zu seinem Entsetzen landet er plötzlich in Wolkenstein, einer fremden Welt, die von einem finsteren Wesen bedroht wird. Ausgerechnet Caspar, der alles Unvorhergesehene hasst, stürzt nun mit der draufgängerischen Willa Undank und ihrem Minidrachen Arlo von einem gefährlichen Abenteuer ins nächste, um Wolkenstein zu retten und damit auch eine große Bedrohung von der Erde abzuwenden.

Mit ihrer Buchhandlung, die seit Generationen in der Familie ist, kann Emma Fink sich und ihren Sohn Charly leider kaum noch über Wasser halten. Da taucht Frau Honig auf, die immer dorthin kommt, wo sie gebraucht wird, und beginnt, dem Buchladen neues Leben einzuhauchen. Dank ihrer Kreativität und ihrer besonderen Magie verlieben sich immer mehr Menschen in die Wunderwelt der Bücher.

Seit der Scheidung ihrer Eltern glaubt Evie nicht mehr an die Unvergänglichkeit der Liebe. Außerdem hat sie beim Blick auf sich küssende Paare plötzlich Visionen, wie deren Beziehung endet. Ein flüchtiges Glück, das unweigerlich in großen Kummer mündet, das möchte Evie nicht. Als sie Xavier begegnet und sich mit ihm zusammen auf ein Tanzturnier vorbereitet, ist sie deshalb fest entschlossen, sich nicht in ihn zu verlieben. Nach und nach wird ihr jedoch klar, dass es wichtiger ist, die Gegenwart auszukosten, als sich von der Angst vor Verlust und Schmerz leiten zu lassen.